Sehen, rechnen, dichten, ...?

'Nehmen wir einen großen Künstler, einen echten Hellseher oder einen genialen Mathematiker als Beispiel: Sie besitzen eine Begabung. Und was ist das, eine Begabung? Eine Wesenheit, die sich in einem Menschen niedergelassen hat, um sich durch ihn zu manifestieren. Unsere Zeitgenossen würden natürlich niemals anerkennen, dass Talente und Fähigkeiten Wesenheiten sind, die die Menschen bewohnen. Wie erklären sie es dann aber, dass sie gelegentlich die eine oder andere Begabung verlieren? Eben weil sie ein Gast ist, der bereit war, bei ihnen zu wohnen. Weil sie ihm jedoch unangenehme Bedingungen bereiteten, indem sie sich der Unordnung und den Leidenschaften hingaben, ist dieses Wesen schließlich gegangen. Das ist vielen Leuten so gegangen, die, anstatt den Schatz, den sie besaßen, kostbar zu bewahren, ihn durch ein Leben voller Dummheiten und Intrigen verschwendeten. Sie glaubten, ihr Talent sei etwas für immer Erworbenes. Nein, das ist es leider nicht.

Wenn ihr eure Begabungen nicht verlieren wollt, wenn ihr sie behalten und andere dazu erwerben wollt, dann müsst ihr den himmlischen Wesenheiten eine angemessene Wohnstätte errichten: Frieden, Harmonie und Stille. Nur unter dieser Bedingung werden sie kommen, um sich in euch niederzulassen.'

Ein weiterer dieser zahllosen Tagesgedanken:

'Wenn die Menschen Probleme zu lösen haben, denken sie nicht daran,

die Methode der Liebe zu benutzen, denn sie glauben nicht an ihre Wirksamkeit.

Doch eines Tages werden sie nicht umhinkommen einzusehen,

dass die Liebe die »gewaltigste Waffe« ist, vor der die ganze Welt kapitulieren muss.

Der wahren Liebe kann der Feind nicht entkommen, früher oder später ist er gefangen. Wappnet euch also mit den Waffen der Liebe und ihr werdet sehen,

dass niemand euch widerstehen kann, niemals werdet ihr angeklagt werden,

weil ihr diese Waffen anwenden wolltet.

Wenn ihr findet, dass sie nicht wirksam genug sind,

dann ist in Wirklichkeit eure Liebe nicht stark genug.

Stärkt sie, lasst sie größer werden, und ihr werdet sehen,

niemand wird umhinkommen, sich der Liebe zu ergeben.'